UWG-Kandidaten und Schwerpunktthemen

Bei der Besetzung der 19 Wahlkreise für die Kommunalwahl 2020 setzt die UWG auf eine ausgewogene Mischung aus kommunalpolitischer Erfahrung und „frischem Wind“ durch junge engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Auf den Listenplätzen 1 bis 3 kandidieren mit Josef Dunkelberg, Hans-Erich Jonen und Martin Hörnig langjährige Mitglieder des Rates, gefolgt u.a. von den in der laufenden Ratsperiode in verschiedenen Ausschüssen aktiven sachkundigen Bürgern Olaf Brackmann, Erich Durstewitz, Joachim Clever, Arthur Möllenbeck, Dr. Thomas Meurer und Elke Krämer.

Die vollständige Reserveliste finden Sie hier und für Fragen oder Anregungen erreichen Sie Ihre Wahlkreiskandidatin / Ihren Wahlkreiskandidaten per Email unter info@uwg-meckenheim.de.

Die Schwerpunkte der kommunalpolitischen Themen liegen, dem Selbstverständnis der UWG entsprechend, dort, wo die positive Entwicklung der Stadt Meckenheim und die Schaffung der dafür erforderlichen Rahmenbedingungen im Vordergrund stehen.
Unter dem Leitspruch “Die Altstadt kann nicht länger warten“ wird sich die UWG zum Beispiel für eine rasche Umsetzung der Planungen zur Neugestaltung des Marktplatzes einsetzen. Die Schaffung einer auch für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zumutbar fußläufig erreichbaren Einkaufsmöglichkeit von Artikeln des täglichen Bedarfs ist nach Auffassung der UWG längst überfällig und für die Altstadt auch vor dem Hintergrund der Gleichbehandlung mit anderen Ortsteilen nachdrücklich einzufordern.

Bezogen auf die allgemeine städtebauliche Weiterentwicklung Meckenheims wurden auf Initiative der UWG für die derzeit in Umsetzung befindlichen neuen Baugebiete feste Kontingente für den integrativen Wohnungsbau definiert. Auch hier sieht die UWG einen Schwerpunkt ihrer aktuellen und zukünftigen kommunalpolitischen Arbeit.
„Gerne im Grünen leben und arbeiten“ muss in Meckenheim für alle Einkommensschichten, alle Altersgruppen und ohne Einschränkung auch für Menschen mit Beeinträchtigungen möglich sein. An der Schaffung der hierfür notwendigen Rahmenbedingungen wollen wir engagiert und konstruktiv mitarbeiten.

Aktive Wirtschaftsförderung und der kontinuierliche Dialog mit in Meckenheim etablierten Firmen und Existenzgründern hält die UWG darüber hinaus für unerlässlich, um den Wirtschaftsstandort Meckenheim sowie die davon direkt abhängigen Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Dies nicht zuletzt auch mit Blick auf die für den Finanzhaushalt der Stadt Meckenheim unverzichtbaren Gewerbesteuereinnahmen.

Themen wie die grundsätzliche Konsolidierung der städt. Finanzen, die Sicherung des Schulstandortes Meckenheim, die grundsätzliche Berücksichtigung von Belangen des Umwelt- und Klimaschutzes, die Pflege und Erhaltung der Sportstätten und Freizeit-einrichtungen oder den zeitgemäßen Ausbau des Datennetzes betrachtet die UWG im übrigen als nicht geeignet für eine Wahlkampfdiskussion.
Dies sind Aufgabenfelder, denen sich alle Parteien und Wählergruppen unabhängig von ihrer politischen Grundausrichtung verpflichtet fühlen sollten.

Ansonsten wird die UWG Meckenheim auch in der anstehenden Wahlperiode ihrem Grundsatz treu bleiben, unabhängige, ergebnisorientierte und eigenständige Kommunalpolitik ohne die Hemmnisse von landes- oder bundespolitischen Direktiven zu betreiben, die sich vorrangig am Wohl der Stadt Meckenheim und dem realistisch Machbaren orientiert.

Mitgliederversammlung der UWG beschließt Verzicht auf Wahlplakate

Als Einstieg in die organisatorische Planung der Kommunalwahl 2020 hat die Mitgliederversammlung der UWG den einstimmigen Beschluss gefasst, im Kommunalwahlkampf in der Stadt Meckenheim und in den Ortsteilen aus Gründen eines aktiven ressourcenschonenden und "optischen" Umweltschutzes gänzlich auf jede Form der Plakatierung an den innerörtlichen Straßen zu verzichten.

Die UWG möchte damit ein konsequentes und zeitgemäßes Signal gegen die in ihrer Wirkung ohnehin sehr umstrittene Überfrachtung der Straßenzüge mit unzähligen Wahlplakaten setzen, die auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern immer wieder als unangemessen und aufdringlich kritisiert wird.